Abstract
Eine positive Einstellung ist prädiktiv für die Handlungsintention und diese wiederum für das Handeln. Im Praxissemester werden Studierende der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster auf das Forschende Lernen im späteren Lehrberuf vorbereitet. Gelingt es dabei, neben Wissen und Fähigkeiten auch eine positive Einstellung zum Forschenden Lernen und eine entsprechende Handlungsintention zu vermitteln? Ergebnisse einer längsschnittlichen Interviewstudie mit Studierenden sprechen eher für ambivalente Einstellungen, da positive Grundaussagen stets eingeschränkt und relativiert werden. Der Zusammenhang von Einstellung und Intention wird beleuchtet und mit Blick auf die Ausbildungsbedingungen im Praxissemester diskutiert.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
