Abstract
Der Beitrag geht von der These aus, dass eine wirksame Reflexion der berufsethischen Praxis insbesondere dann gelingt, wenn die Lehrperson konkrete Entwicklungsprozesse in den Fokus nimmt. Wir konzeptualisieren Entwicklungsprozesse als soziale Interaktionen zwischen Lehrperson und Kindern wie auch unter Kindern, die sich über Beobachtungsinstrumente operationalisieren lassen. Auf Beobachtungen basierende Beratungen ermöglichen es Lehrpersonen, kleinschrittige Veränderungen in ihren moralischen Erziehungskompetenzen zu initiieren. An zwei Beispielen wird aufgezeigt, wie Beobachtungsinstrumente für moralpädagogische Interventionen genutzt werden können.

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