Abstract
Um die Jahrtausendwende war eine empirische Forschung zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Deutschland kaum existent. Durch große Forschungsprogramme, an denen sich zahlreiche Universitäten und Institute beteiligten, konnte dieser Mangel deutlich reduziert werden. In diesen Projekten standen Erkenntnisorientierung und Professionsorientierung nicht im Gegensatz. Insgesamt besteht derzeit in der Empirischen Bildungsforschung der weitgehende Konsens, dass die Verbesserung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung nur gelingen kann, wenn sie sich an gesicherten wissenschaftlichen Ergebnissen orientiert und den zukünftigen professionellen Pädagoginnen und Pädagogen die Fähigkeit des evidenzorientierten Entscheidens vermittelt wird.

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