Abstract
Der folgende Beitrag knüpft an bildungshistorische Beispiele an, die auf eine Vielzahl von Funktionen von Lehrmitteln und von Akteuren ihrer Produktion und Publikation verweisen. Er befasst sich mit jüngeren bildungspolitischen Kontroversen um zwei kantonale Lehrmittel, die mit einem unterschiedlichen Ausgang endeten. In beiden Kontroversen zeigt sich ein Paradox schulischer und ausserschulischer Ansprüche gegenüber Lehrmitteln, das nach einer Priorisierung der Funktionen und einem Entscheid hinsichtlich Geltungsmacht ruft.

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