Systemdenken als Schlüsselkompetenz einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Eine explorative Studie zum Transfer in Schule und Unterricht

  • Brigitte Bollmann-Zuberbühler Pädagogische Hochschule Zürich
  • Nina-Cathrin Strauss Pädagogische Hochschule Zürich
  • Patrick Kunz Pädagogische Hochschule St. Gallen
  • Ursula Frischknecht-Tobler Pädagogische Hochschule St. Gallen
Schlagworte: Lehrerbildung, Nachhaltige Entwicklung, Explorative Studie

Abstract

Systemdenken als Schlüsselkompetenz einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist im Schulfeld noch wenig verbreitet. Lehrpersonen weisen dem Systemdenken zwar eine hohe Bedeutung zu, haben aber selbst wenige inhaltliche und didaktische Kenntnisse zur Umsetzung im Unterricht. Diese explorative Studie ging der Frage nach, welche Merkmale 1) der Innovation, 2) der Lehrpersonen, 3) der Einzelschule und 4) der Transferunterstützung die Implementierung von Systemdenken im Unterricht der Volksschule fördern. Die teilnehmenden Lehrpersonen erhielten eine standardisierte Weiterbildung und wurden zu den vier Merkmalsbereichen befragt. Mit diesen Angaben liessen sich drei Gruppen von Lehrpersonen charakterisieren, die sich durch den Implementierungsgrad und den Grund für die Teilnahme an der Studie unterscheiden. Anhand der Ergebnisse werden gruppenspezifische sowie gruppenübergreifende Empfehlungen für die Weiterbildung und den Innovationstransfer hergeleitet. 

Veröffentlicht
2016-12-01
Zitationsvorschlag
Bollmann-Zuberbühler, B., Strauss, N.-C., Kunz, P., & Frischknecht-Tobler, U. (2016). Systemdenken als Schlüsselkompetenz einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Eine explorative Studie zum Transfer in Schule und Unterricht. BzL - Beiträge Zur Lehrerinnen- Und Lehrerbildung, 34(3), 368–383. https://doi.org/10.36950/bzl.34.3.2016.9499