Abstract
Grundlegend für den Beitrag ist die Annahme, dass moralische Erwartungen und Bewertungen den Beruf der Lehrpersonen auch weiterhin bestimmen werden. Die entsprechende Literatur entwickelte sich seit der Reformation und verfügt über einige Konstanten wie etwa die Vorbildfunktion der Lehrerinnen und Lehrer. Im 19. Jahrhundert entstand eine Literatur, die «grosse Pädagogen» stilisiert hat und bis heute wirksam ist. Der Beitrag fragt am Ende, was Professionsmoral ohne eine solche Stilisierung ausmacht.

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