(De-)Thematisierung von Mensch-Natur-Verhältnissen in Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Autor/innen

  • Johanna Weselek Universität Regensburg
  • Mandy Singer-Brodowski Universität Regensburg
  • Christina Ehras Universität Regensburg

DOI:

https://doi.org/10.36950/bzl.44.1.2026.10407

Schlagwörter:

Mensch-Natur-Verhältnisse, anthropozentrische und postanthropozentrische Perspektiven, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung

Abstract

Im Zentrum des Beitrags steht die Auseinandersetzung mit ausgewählten postanthropozentrischen Perspektiven im Kontext der Konzepte «Umweltbildung» und «Bildung für nachhaltige Entwicklung» (BNE). In der aktuellen Umsetzung dieser Bildungsansätze dominieren anthropozentrische Perspektiven. Für eine holistischere Betrachtungsweise werden umweltethische, posthumanistische und neumaterialistische Ansätze theoretisch skizziert und empirische Studien vorgestellt. Das Ziel einer durch die theoretischen Ansätze inspirierten Perspektive ist es, implizite anthropozentrisch geprägte Wissensbestände und Deutungen zu erkennen und zu hinterfragen, damit postanthropozentrische Deutungen in der Umsetzung von BNE mehr Aufmerksamkeit erlangen könnten, um eine Neuorientierung von Mensch-Natur-Beziehungen und die Dezentrierung des Menschen in komplexen ökologischen Systemen anzuregen. Für die konkrete Umsetzung wird eine stärkere Auseinandersetzung mit Mensch-Natur-Verhältnissen im Kontext der Lehrkräftebildung empfohlen und es werden diesbezügliche Ansätze vorgestellt.

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Veröffentlicht

2026-02-11

Zitationsvorschlag

Weselek, J., Singer-Brodowski, M. ., & Ehras, C. (2026). (De-)Thematisierung von Mensch-Natur-Verhältnissen in Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. BzL - Beiträge Zur Lehrerinnen- Und Lehrerbildung, 44(1), 7-21. https://doi.org/10.36950/bzl.44.1.2026.10407