Diagnostische Kompetenz in der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Herausforderungen und Ansätze für die Lehrpersonenbildung

Autor/innen

  • Tobias Hoppe Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Magdalena Stadler Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Nico Tuncel Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Werner Rieß Pädagogische Hochschule Freiburg

DOI:

https://doi.org/10.36950/bzl.44.1.2026.10414

Schlagwörter:

diagnostische Kompetenz, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), individuelle Förderung, Lernendenvorstellungen, Unterrichtsvignetten

Abstract

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verfolgt das Ziel, allen Lernenden Kompetenzen zur Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung zu vermitteln (Sustainable Development Goal 4). Eine zentrale Voraussetzung hierfür ist auch eine individuelle Förderung, die auf einer zutreffenden Diagnose von Lernvoraussetzungen wie Lernendenvorstellungen, systemischem Denken und umweltbezogenen Einstellungen aufbaut. Diagnostische Kompetenz stellt daher bei der gezielten Unterstützung nachhaltigkeitsbezogener Lernprozesse eine essenzielle Fähigkeit von Lehrkräften dar. Der Beitrag untersucht Konzeptualisierungen diagnostischer Kompetenz im Kontext der BNE, analysiert relevante Diagnosegegenstände und leitet daraus Anforderungen für Lehrpersonen ab. Zudem wird aufgezeigt, wie Facetten diagnostischer Kompetenz durch praxisbasierte Ansätze, insbesondere durch den Einsatz von Unterrichtsvignetten, gefördert werden können. Abschliessend werden Herausforderungen und Forschungsdesiderate im Bereich der BNE-Diagnosekompetenz diskutiert.

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Veröffentlicht

2026-02-11

Zitationsvorschlag

Hoppe, T., Stadler, M., Tuncel, N., & Rieß, W. (2026). Diagnostische Kompetenz in der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Herausforderungen und Ansätze für die Lehrpersonenbildung. BzL - Beiträge Zur Lehrerinnen- Und Lehrerbildung, 44(1), 110-139. https://doi.org/10.36950/bzl.44.1.2026.10414