Abstract
Naturwissenschaftliches Verständnis entsteht immer dann, wenn ein naturwissenschaftliches Konzept mit einem Phänomen der Natur kognitiv verknüpft wird. Ausgehend von dieser Definition des naturwissenschaftlichen Lerngegenstands werden im Beitrag die Rollen der verbalen Sprache im naturwissenschaftlichen Lehr- und Lernprozess als Medium der Vermittlung, als eigenständiger Lerngegenstand und als Indikator für Diagnosen analysiert. Auf der Basis dieser Analyse werden abschliessend Perspektiven für eine die Schulsprachdidaktik und die Naturwissenschaftsdidaktik verknüpfende Lehr- und Lernforschung skizziert.

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