Abstract
In einer professionsorientierten Ausbildung für künftige Lehrkräfte ist der subjektive Austausch von Wissen grundlegend, weil gesicherte Handlungsanleitungen nicht vermittelt werden können. Mentorpersonen fällt deshalb die Aufgabe zu, entsprechende Förderungsbeziehungen aufzubauen. Andererseits gelten sie auch als Teil des Systems, das mittels Mentoring-Programmen seine Interessen implementieren will. Diese beiden präskriptiven Ausrichtungen konfligieren nicht selten und lassen sich wohl nie optimal gegeneinander ausbalancieren. Mit dem folgenden Modell wird der Anspruch vertreten, zum Umgang mit dieser Spannung einen Beitrag zu leisten. Vorgeschlagen werden drei strategische Bearbeitungsbereiche.

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