Abstract
Die Aufnahme von Forschungs- und Entwicklungsmodulen (F&E) in die Studiengänge der Pädagogischen Hochschulen wird oft didaktisch begründet: Projekt-orientiertes, forschendes Lernen soll Vorlesungen, Seminare, berufspraktische Trainings und Übungen als weiteres Studienelement ergänzen. Diese an sich zutreffende Argumentation lässt vergessen, dass forschendes Lernen ein aktiv (mit)gestalteter Erkenntnis- und Wissensgenerierungsprozess ist, in welchem subjektive Alltagsannahmen, mit bedeutsamem Reflexionswissen konfrontiert werden. Am Beispiel des Forschungsprojekts «Entwicklungsaufgaben von Vorschulkindern» wird der weite Weg zu einer einfachen Untersuchung nachgezeichnet.

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