Abstract
Dieser Beitrag thematisiert das neue Schuleingangsmodell der «Grundstufe» resp. der «Basisstufe». Ausgehend von seiner Präsentation, der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes und der laufenden öffentlichen und wissenschaftlichen Diskussion werden theoretische Überlegungen zu bildungspolitischen Relevanzforderungen angestellt, die insbesondere zur «Verschulung» des bisher «bildungsfreien» Vorschulraums vorliegen und aufgrund fehlender bildungstheoretischer Grundlagen unterschiedliche Vorstellungen über Ziele und Inhalte geradezu provozieren. Hinsichtlich der Umsetzung des Modells müssen deshalb Realisierungsprobleme erwartet werden, die sich unter anderem im früher als bisher erlaubten Kompetenzerwerb in Lesen und Mathematik artikulieren.

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