Abstract
Aufgrund der Tertiarisierung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, die sich heute stärker an beruflichen Kompetenzen als an klassischen Fächern orientiert, wird postuliert, dass an die Stelle der fächerorientierten Didaktiken (z.B. Psychologie) spezifische Themen-Didaktiken treten sollten. Diese sollten theoretisch und empirisch fundierte Angaben zu Stellenwert, Sachstruktur und Unterrichtsmethoden machen können. Es wird aufgezeigt, welche Aussagen diesbezüglich für die Kommunikationsausbildung zum jetzigen Zeitpunkt möglich sind und wo noch Reflexions- und Forschungsbedarf besteht. Abschliessend wird für den Methodenbereich die besondere Bedeutung des Rollenspiels aufgrund von pädagogisch-psychologischen Argumenten herausgearbeitet.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
