Evaluation von Unterricht - Zum Beispiel in der bernischen Sekundarlehrerausbildung
Abstract
Evaluation von Unterricht wird vielfach auf zu schmaler Grundlage, eher zufällig oder lediglich als modische Alibi-Übung durchgeführt. Lassen sich Gesichtspunkte und Bedingungen für eine sinnvolle Evaluation umschreiben? Wer evaluiert was? Was soll Evaluation letztlich bewirken? Solchen Fragen, die in engem Zusammenhang mit dem Anliegen der 1990 an der Universität Bern angelaufenen hochschuldidaktischen Kurse zu sehen sind, geht der Autor im vorliegenden Beitrag nach. Seine Überlegungen konkretisiert er vor allem am Beispiel der Sekundarlehrerausbildung der Universität Bern, in der er als Dozent für Pädagogik mitarbeitet. Sie dürften aber auch für andere Lehrbereiche von Interesse und sinngemäss anwendbar sein. Der Autor hat in seinen Darlegungen verschiedene Anregungen aus dem Kreis seiner Kollegen berücksichtigt.