Abstract
Für eine moderne (universitäre) Lehrerausbildung werden Schulpraktische Studien als unverzichtbarer Bestandteil deklariert. Ihre Aufgabe soll vor allem die bessere Verzahnung von Theorie und Praxis sein. In diesem Beitrag wird zunächst die Differenz von Wissenschafts- und Berufswissen und das daraus resultierende Problem einer berufsorientierten akademischen Lehrerausbildung diskutiert. Anschliessend wird ein Vorschlag gemacht, wie - in Anlehnung an Professionsstandards für den Lehrerberuf - die Lernsituation in Schulpraktischen Studien strukturiert werden kann, damit die Studierenden ihre Praktika als selbstgesteuerte Lernprozesse in Schule und Unterricht ausgestalten können.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.
